Stephen King hat nur einen Film inszeniert und er kann ihn nicht leiden: "War völlig zugedröhnt auf Koks"

Es ist leicht, einen Film, besonders eine Adaption, zu kritisieren. Viel schwerer ist es, es selbst besser zu machen. Das hat Autorenlegende Stephen King in den 80ern selbst lernen müssen. Nachdem einige Adaptionen seiner Geschichten gefloppt waren, kam die Frage auf, wer, wenn nicht der Autor selbst, besser geeignet wäre, seine Geschichten zu verfilmen. Offensichtlich gibt es geeignetere Personen, denn Kings Versuch, die Kurzgeschichte Trucks zu verfilmen, scheiterte an den Kinokassen und bei den Kritiken.
Stephen King gab zu, als Regisseur nicht zu wissen, was er tat
Der B-Movie Rhea M - Es begann ohne Warnung (OT: Maximum Overdrive) hat eine sehr einfache Idee: Als der Komet Rhea M an der Erde vorbeifliegt, erwachen die irdischen Maschinen zum Leben. Dabei sind sie alles andere als freundlich, sondern bereit zu töten. Neben anderen Maschinen sind es vor allem die Fahrzeuge, die Menschen geradezu niedermähen.
Der Debütregisseur bemerkte am Set ziemlich schnell, dass die Regiearbeit seine Kompetenzen überstieg. Das gab er in seinem Buch Creepshows: The Illustrated Stephen King Movie Guide zu, wie Slashfilm zitiert. In dem Buch Hollywood’s Stephen King erklärte er außerdem:
Das Problem mit diesem Film ist, ich war völlig zugedröhnt auf Koks und ich hatte wirklich keine Ahnung, was ich tat.
Um die Sache noch schwerer zu machen, bestand ein Großteil der Crew aus Menschen, die nur Italienisch sprachen – eine Sprache, die King gar nicht verstand. Der italienische Produzent Dino De Laurentiis hatte Schlüsselpositionen mit Landsleuten besetzt, um Kosten zu sparen.
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Als der Film schließlich 1986 an den Kinokassen floppte, versuchte King noch sein Gesicht zu wahren. Er behauptete, von den Kritikern verrissen zu werden, sei wie eine Medaille. Doch im Laufe der Zeit gab er zu, dass er einfach nicht auf den Regiestuhl gehört hatte. Den Film zu drehen war sicher eine wertvolle Erfahrung, doch die weiteren Adaptionen überließ er dann doch lieber anderen. Seine Drogenabhängigkeit beendete er etwa zwei Jahre nach Veröffentlichung des Films mithilfe seiner Frau, wie er dem Guardian enthüllte.
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Es gibt bereits fast 100 Verfilmungen, die auf Romanen und Kurzgeschichten des Horrorkönigs Stephen King basieren. Im Podcast blicken wir zurück auf die besten Stephen King-Adaption der letzten 50 Jahre:
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