100-mal gesehen und nie bemerkt: Dieser Mann in Indiana Jones ist nicht echt

Beim Drehen von Filmen muss man manchmal sehr kreativ werden, um Probleme zu lösen. Meistens ist es ein knappes Budget, um das herumgearbeitet werden muss. Im Fall von Jäger des verlorenen Schatzes sah sich Regisseur Steven Spielberg jedoch mit einem ganz anderen Problem konfrontiert. Ihm fehlte ein Schauspieler. Damit die Szene trotzdem gedreht werden konnte, wurde seine Anwesenheit einfach vorgetäuscht und es ist ziemlich lange versteckt geblieben.
In Jäger des verlorenen Schatzes verbergen Mantel und Hut, dass der Schauspieler nicht anwesend war
Nach der großen LKW-Verfolgungsjagd fahren Belloq (Paul Freeman) und Major Toht (Ronald Lacey) in einem Mercedes-Cabriolet auf einen Marktplatz um einen Brunnen herum. Dort werden sie von den Einheimischen bedrängt und fahren kurz darauf wieder weg. Als das Auto ankommt und abfährt, ist Major Toht ganz deutlich auf dem Beifahrersitz zu erkennen. Wenn man beim Zwischenschnitt jedoch auf ihn achtet, sieht man, dass er gar nicht da ist.
Stattdessen wurde sein Mantel über den Beifahrersitz gehängt und sein Hut auf die Kopfstütze gesetzt. Somit sollte verschleiert werden, dass der Schauspieler überhaupt nicht da ist. Die Crew hoffte offenbar darauf, dass das niemandem auffallen würde – und das tat es auch lange Zeit nicht. Aber Filmfans sind aufmerksam. ScreenRant erwähnt den Filmfehler in einem Video:
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Offensichtlich war Darsteller Ronald Lacey an dem Tag nicht verfügbar und die Szene wurde über mehrere Tage gedreht. Möglicherweise handelte es sich bei der Nahaufnahme um einen Nachdreh. Weshalb man keinen Stand-in für die Szene nutzte, ist jedoch völlig unklar.
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Theoretisch wäre es ein Leichtes gewesen, einfach einen anderen Darsteller mit Hut und Mantel auszustatten und ihn nur von hinten zu zeigen. Ein Stunt-Double hätte sich hier angeboten. Aber aus unbekannten Gründen wurde einfach der Sitz umfunktioniert. Das Ergebnis sorge bei einigen Filmfans sicher schon öfter für herzhafte Lacher.
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